Mein ganz persönlicher Blick auf das Jahr 2010

Dieses Jahr ist nun fast zu Ende, und es wird Zeit die letzten 12 Monate noch einmal Revue passieren zu lassen.

Das Jahr 2010 begann so, wie 2009 endete.

Durch meinen schwerstkranken Vater verbrachte ich meine Zeit oft pendelnd zwischen meiner Arbeit, zu Hause, dem Krankenhaus und der Wohnung meiner Eltern. Es ist schön, wenn man so liebe und verständnisvolle Kollegen und Vorgesetzte hat.

Im Februar wurde es dann ernst. Mein Umzug musste geplant werden. Schränke ausmisten, Kisten packen, überlegen welche Möbel mit in die neue Wohnung gehen. Anfang März war es dann soweit. Die Katzen wurden für 1,5 Tage bei meinen Ellies „geparkt“ und ich nahm das Projekt Umzug in Angriff.

Ruck zuck war die alte Wohnung leer und die neue Wohnung stand voller Kartons. Was fehlte waren die Möbel. Die kamen peu à peu wenige Tage später und wurden von mir in akribischer Kleinarbeit aufgebaut. Auch hier hatte ich nette Helfer, die mir dann und wann hilfreich unter die Arme griffen.

Die Abnahme der alten Wohnung funktionierte – dank des netten Herrn vom Mieterverein – glücklicherweise recht problemlos.

Wärend sich der Alltag in der neuen Wohnung langsam einspielte ging es mit dem gesundheitlichen Zustand meines Vaters immer weiter bergab, bis sein Leidensweg schließlich in den frühen Morgenstunden des 05.05.2010 ein Ende gefunden hatte.

Auch hier musste wieder vieles organisiert werden. Die letzte Abrechnung des Pflegedienstes, die meinen Vater 24 Stunden am Tag versorgt hatten, die medizinischen Geräte und Möbel mussten abgeholt werden. Die Beisetzung musste geplant werden.

Nach der Beisetzung Ende Mai fing es dann langsam an wieder bergauf zu gehen. Plötzlich war da wieder so viel Zeit, die ich in den nächsten Monaten mehr oder weniger Sinnvoll nutze.

Der Garten wurde auf Vordermann gebracht und wir verlebten einige schöne Wochenenden im Garten unter dem Sonnenschirm.

Der Sommer war kurz dieses Jahr und bald stellte sich der Herbst ein.

Die letzten Möbel trudelten im Oktober ein, und ich nahm mir Zeit um Bilder aufzuhängen.

Dann Anfang Dezember der nächste Schock: Meine Ma musste ins Krankenhaus, Latsch und Bommel bezogen vorübergehend bei mir Quartier. Pünktlich zum 4. Advent durfte sie wieder nach Hause und die Zahl der bei mir lebenden Katzen halbierte sich wieder.

Ich für meinen Teil sehe positiver in die Zukunft. Ich freue mich aufs Jahr 2011. Ich hoffe auf mehr Sozial-Kontakte, auf viel Neues und Aufregendes. Ich freue mich auf das Podcaster BBQ 2011. Ach ja, und ich hoffe darauf, dass wir im kommenden Jahr von Schicksalsschlägen verschont bleiben und weiter zur Ruhe kommen.

An dieser Stelle möchte ich mich nochmal bei allen Freunden, Bekannten und Kollegen bedanken, die mich in diesem Jahr begleitet und mir beigestanden haben.

Ein ganz besonderer Dank geht an meine Mutter, an meine Therapeutin und an meine Chefin.

Ihr seid alle einfach Klasse!

2 Gedanken zu „Mein ganz persönlicher Blick auf das Jahr 2010“

  1. Hartes Jahr…
    Ich wünsche dir für das nächste Jahr auch mehr Ruhe und vor allem viele erfreuliche Ereignisse 🙂
    Allerspätestens sehen wir uns beim BBQ 😉 Da freu ich mich auch sehr, dass du dir vorgenommen hast zu kommen! Aber vielleicht schaffen wir es ja doch mal auf einen Kaffee vorher 😉
    LG 🙂

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