Rom-Paris-Erkner und zurück

Oh, was war ich heute früh geladen!

Da komm ich auf dem S-Bahnhof an, freu mich, dass der Zug laut Anzeige gleich einfahren soll. Also stehe ich und warte, und warte. 5 Minuten, 10 Minuten…

Dann die Ansage:

„Die nächste S-Bahn fährt in 25 Minuten, wir bitten um Entschuldigung!“

Hä!? Bitte wie!? Ich steh doch hier nicht noch weitere 25 Minuten! Sind die denn von allen guten Geistern verlassen?

Also Ersatzroute für 5 Stationen S-Bahn:

2 Stationen U-Bahn, umsteigen in die nächste U-Bahn, 8 Haltestellen, umsteigen in die 3. U-Bahn für weitere 6 Stationen, dann 20 Minuten zu Fuß durch den Schnee kämpfen bis zur Arbeit.

Gesamtzeit inklusive Fußwege und Wartezeit fast 2 Stunden!

Zurück wars dann ähnlich: 15 Minuten Fußweg über leidlich geräumte Gehwege, 13 Haltestellen mit dem Bus, 8 Stationen U-Bahn, umsteigen in die rappelvolle Straßenbahn für weitere 4 Haltestellen und – schlußendlich nochmal – 5 Minuten Fußweg.

Gesamtzeit diesmal: 1,5 Stunden!

Ich habe heute also – sage und schreibe – knappe 3,5 Stunden meiner Zeit für den Weg zur Arbeit und zurück nach Hause aufgewendet! Nur weil die Berliner S-Bahn (steht das „S“ vielleicht für Schildbürger?) nicht in der Lage ist einen anständigen Fahrplan anzubieten.

Hallo, geht’s noch?

(Ach ja, natürlich hab ich mich heute Früh auf deren Internetseite zu den aktuellen Fahrzeiten und Takten informiert. Meine Linie sollte demnach im 10-Minutentakt fahren, aber nur langsam, weil die Rohre der Sandstreueinrichtungen zugefroren sind.)

Ein Gedanke zu „Rom-Paris-Erkner und zurück“

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