Katzen im Bett

In letzter Zeit konnten vorallem meine Kollegen feststellen, dass ich es ziemlich früh aus dem Bett schaffe. Schuld ist allerdings nicht die Anzahl meiner Wecker, sondern meine beiden reizenden Vierbeiner.

Wärend Socke den größten Teil der Nacht in ihrem „Kullerbettchen“ verbringt, kann Strumpf sich mit diesem plüschigen Katzenbettchen nicht anfreunden. Madame zieht es vor sich des nächtens an mich zu kuscheln.

Meist liegt sie neben mir und schmiegt sich der länge nach an meinen Bauch (das macht mir vorallem sehr viel Spaß, wenn es richtig schön warm ist).

Gegen morgen wechselt sie dann aufs Kopfkissen neben mein Gesicht. Es dauert natürlich seine Zeit, bis die bequemste Stellung gefunden ist. Da wird gedreht und gedreht… mal hab ich die Barthaare im Gesicht, dann wieder den Schwanz, auch gerne mal den kleinen Katzenhintern inklusive Puploch…

Lässt sich neben meinem Gesicht keine bequeme Stellung finden, dann geht es eine „Etage“ höher. Der länge nach über Frauchens Kopf, sozusagen als Pelzmütze.

Diese ganzen Aktionen werden vom lautesten Schnurren der Katzengeschichte begleitet. Versucht ihr mal länger zu schlafen, wenn ihr ne Katze uffm Kopp habt. Drehste den Kopp nach rechts: es schnurrt, drehste den Kopp nach links: es schnurrt, drehste dich auf den Rücken: es schnurrt…

Zwischen 5 und halb 6 bin ich dann so genervt, dass ich freiwillig aufstehe. Socke findet dieses frühe aufstehen übrigens nicht so doll. Sie kniept mich an, Augen sind noch auf Halbmast, gähnt und dreht sich demonstrativ nochmal in ihrem Kullerbettchen um. Ein Bild für Götter! Erst wenn das Früstück serviert ist bequemt sie sich aus dem Bett um einen Happen zu essen und sich dann zwecks weiter schlafen in eine andere Ecke der Wohnung zu verziehen.