Nur wo Holzkohle drauf steht, ist auch Holzkohle drin

Das Wetter war toll dieses Wochenende und so zogen wir wieder hinaus in den Garten. Nachdem wir die samstägliche Arbeit (Unkraut jäten) erledigt hatten freuten wir uns auf unser Essen. Also Grill in Position Kohle rein, Anzünder drauf, Feuerzeug… und nix tat sich! Dieses Spiel machten wir so drei vier mal, bis es uns reichte. Schlußendlich haben wir uns unser Grillgut auf die Pfanne geschmissen. War auch lecker.

Beim Blick auf die Kohle-Tüte zweifelten wir allerdings sehr an uns und am Verbrauchermarkt unseres Vertrauens. Ich wollte günstig einkaufen, also entschied ich mich für die „Hausmarke“ eben jenes Verbrauchermarktes. Der Preis lag bei etwa der Hälfte gegenüber der Markenfirma. Wer kann es mir verdenken. Allerdings verschwendete ich keinen genaueren Blick auf die Tüte. Wozu auch, stand da doch groß Grillkohle drauf.

Den genaueren Blick riskierte ich am Samstag. Es war da nämlich zu lesen „Hergestellt aus Braunkohle“. Es handelte sich bei unserer Grillkohle also mehr oder weniger um stink normale Eierkohlen.

Wir haben an diesem Tag viel übers grillen gelernt, vorallem dass man vor dem Kauf doch mal einen genaueren Blick auf die Tüte werfen sollte.

Unser Sonntagsessen war dafür aber umso besser, dank Tankstelle  hatten wir eine niegelnagelneue Tüte Grill-Holzhohle.