2010

Das Jahr 2009 war für meine Familie und mich haarsträubend, traurig, aufregend und sehr anstrengend. Also alles in allem nicht so toll. Jedes mal wenn wir dachten schlimmer kann’s nicht kommen kam es schlimmer und wenn wir dachten es geht wieder bergauf klopfte das Schicksal an die Tür und zog uns die Beine unterm Hintern weg. Wir haben unzählige Stunden im Krankenhaus zwischen hoffen und bangen verbracht und manche Nacht wach gelegen und Gedanken gewälzt.

Auf diesem Weg möchte ich mich bei allen Freunden, Bekannten und Kollegen, für das entgegengebrachte Verständnis bedanken. Ohne Euch und Euren seelischen Beistand hätte ich die letzten 12 Monate nicht überstanden.

Mein besonderer Dank geht an meine Chefin, die nicht nur immer ein offenes Ohr für mich hatte, sondern es mir auch ermöglicht hat mich um meine Familie zu kümmern. Die gute Frau hat mich – trotz Spätdienst – oft früher gehen lassen, wenn es zu Hause brannte.

Die für mich schönsten Ereignisse im letzten Jahr waren der Einzug meiner beiden Katzenbabys Strumpf und Socke und der Tag an dem ich meinen neuen Mietvertrag unterschrieben habe.

Wenn ich etwas im letzten Jahr gelernt habe, dann ist das die Tatsache, dass das Leben kein Wunschkonzert ist. Man kann sich vieles wünschen, doch meist hat das Schicksal ein ganz schönes Stück mitzureden. Denn erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

So fallen meine Wünsche für das kommende Jahr auch entsprechend aus. Ich nehme das Jahr so wie es kommt. Ich wünsche mir nichts und ich nehme mir nichts vor.

In diesem Sinn wünsche ich allen meinen Lesern ein gesundes Neues Jahr. Hadert nicht mit dem Schicksal, denn es kommt alles wie es kommen soll. Genießt die Zeit mit Euren Lieben, denn wer weiß was alles kommt.